Einfluß der Bestandteile und der Granulometrie des Zements auf das Gefüge des Zementsteins
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Wischers, Gerd / Richartz, Werner
Zement ist der wichtigste Vertreter der sogenannten hydraulischen Bindemittel; das sind Pulver aus nichtmetallischen, anorganischen Stoffen, die mit Wasser angemacht werden, dann selbständig erhärten und nach dem Erhärten fest bleiben, auch unter Wasser. Aus dem Gemisch aus Zement und Wasser (Zementleim) entsteht durch eine als Hydratation bezeichnete Reaktion der feste Zementstein. Die Eigenschaften des Zementsteins hängen in starkem Maße von seinem Gefüge ab. – Träger der hydraulischen Erhärtung sind die Calciumsilicate. Nach ihrem Anteil und ihrem Verhältnis an reaktionsfähigem Kalk und reaktionsfähiger Kieselsäure lassen sich die Bestandteile des Zements in hydraulisch, latent-hydraulisch und puzzolanisch unterteilen; hinzu kommen noch mehr oder weniger inerte Füller. An alle Zemente aus den zuvor genannten Bestandteilen werden vergleichbare Anforderungen hinsichtlich Festigkeit, Beständigkeit usw. gestellt. Dieses Ziel läßt sich bei Zementen mit Zumahlstoffen durch Steuerung und Regelung der Anteile der verschiedenen Bestandteile im Zement, deren Feinheit und deren Granulometrie erreichen. In dem Beitrag werden anhand von Modellen und von rasterelektronenmikroskopischen Aufnahmen über das Gefüge des Zementsteins Erklärungen und Kriterien für die Wirkung der verschiedenen Bestandteile und deren Granulometrie auf das Gefüge des Zementsteins gegeben.
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beton 9/1982 ab Seite 337
Herausgeber des Artikels:
beton
bis beton 4/2022: Verlag Bau+Technik GmbH
ab beton 5/2022: Concrete Content UG
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